DIE FARBE DES HORIZONTS

 

Sturm der Liebe. Shailene Woodley (Divergent) und Sam Claflin (Die Tribute von Panem) geraten in dieser packenden Survival-Story mit Echtheitszertifikat als jungverliebtes Pärchen in höchste Seenot.

 

 

Genre: Drama, Action

Land: USA

Regie: Baltasar Kormákur

Cast: Shailene Woodley, Sam Claflin

Laufzeit: 96 min

Altersfreigabe: ab 12 Jahren

 

Originaltitel:             "Adrift"

 

           ab 3. August im Mozartkino

 

Worum geht's?

Es ist 1983, es ist Tahiti, es sind Weltenbummler, die hier aufeinandertreffen: die junge, abenteuerlustige Amerikanerin Tami Oldham (Shailene Woodley) lernt im südpazifischen Paradies im Zuge eines der vielen Gelegenheitsjobs, die ihr ihren globalen Trip finanzieren, den Briten Richard Sharp (Sam Claflin) kennen, der mit seinem selbstgebauten Segelboot die Meere durchquert. Schnell sprühen die Funken, man verliebt und verlobt sich in Windeseile. Eilig in die Winde stechen die beiden Turteltauben denn auch, als Richard das Angebot erhält, die Yacht eines befreundeten Ehepaares gegen wirklich gutes Geld nach San Diego zu überführen. Als sie nach einigen Wochen auf See allerdings in einen Hurricane geraten, wird aus dem vermeintlichen Routinejob rasch ein Himmelfahrtskommando: Als Tami nach dem gewaltigen Sturm wieder zu sich kommt, ist sie allein auf weiter See, tausende Meilen vom Land entfernt. Von Richard fehlt jede Spur, das Boot ist stark havariert, Navigations- und Kommunikationsgeräte sind außer Gefecht: bloß mit einem Sextanten, einer Uhr und einigen Konserven gewappnet, beginnt ein Überlebenskampf gegen die unerbittlichen Kräfte der Natur. Wird Tami die rettende Küste Hawaiis erreichen können?

Was steckt dahinter?

Eine wahre Begebenheit, die der echten Tami Oldham tatsächlich so widerfahren ist – und die sie auch in ihrem Buch In der Mitte des Sturms festgehalten hat. So weit, so aus der Vermarktung des Films bekannt. Weiterführende Details zur mit allen Salzwassern gewaschenen Story sparen wir uns natürlich aus Spoiler-Gründen an dieser Stelle; ganz generell ist man gut damit beraten, Google erst nach der Sichtung anzuwerfen.

Was wird geboten?

Dass sich der spanisch-isländische Regisseur Baltasar Kormákur auf Überlebenskämpfe unter ultraheiklen Wetterbedingungen versteht, hat er bereits eindrucksvoll mit Everest bewiesen. Unterstützt vom hingebungsvollen Spiel Shailene Woodleys kriegt er das Nägelkau-Level auf hoher See mindestens genauso gut hin wie im hohen Gebirge – wobei die Herzen hier nicht nur wegen allgegenwärtiger Gefahren, sondern auch aus amourösen Gründen rasen dürfen. Text: Christoph Prenner

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