STAR WARS: DIE LETZTEN JEDI
 

Die Rückkehr des Jedi-Ritters. Nach seinem Kurzauftritt in Das Erwachen der Macht, dem fulminanten Auftakt zur Star Wars-Sequel-Trilogie, lässt Exil-Jedi Luke Skywalker (Mark Hamill) das Eremitendasein bleiben und widmet sich den furchterregenden Kräften seiner neuen Schülerin Rey (Daisy Ridley).

 

 

Genre: Science Fiction

Land: Österreich, Israel

Regie: Rian Johnson

Cast: Daisy Ridley, John Boyega

Laufzeit: 150 min

FSK: ab 10 Jahren

 

Originaltitel:        "Star Wars: The last Jedi"

 

Kinostart:             am 13. Dezember hier im Mozartkino

 

Worum geht’s?

Nachdem Kylo Ren alias Ben Solo (Adam Driver), Spross von Han Solo und Leia Organa (Carrie Fisher), trotz der Ausbildung durch Luke Skywalker auf die dunkle Seite der Macht schwappte und seine Jedi-Mitschüler umlegte, machte sich Luke unauffindbar aus dem Galaxienstaub. Im tödlichen Rennen um seinen Aufenthaltsort zwischen dem Widerstand und der Ersten Ordnung konnte ihn Jedi-Hoffnung Rey (Daisy Ridley) schließlich auf dem Planeten Ahch-To, Heimat des ersten Jedi-Tempels, aufspüren. Nun soll Luke sie in die hohen Künste des Lichtschwertschwingens einweihen – am besten, ohne dass Oberster Anführer Snoke (Andy Serkis) sie auf die dunkle Seite holt, wie er es zuvor bereits erfolgreich mit Ben Solo getan hat.

Wer ist dabei?

Ein Jahr hartes Training und frappanter Gewichtsverlust: Mark Hamill musste für die Rückkehr seines Durchbruchscharakters in Episode VII, Das Erwachen der Macht, ordentlich schuften – nur um dann herauszufinden, dass sein Auftritt lediglich ein paar wenige Minuten dauern würde. „Kein Zucker, keine Milchprodukte, kein Brot, kein Spaß. Wenn es gut geschmeckt hat, dann durfte ich es nicht essen. 20 Kilo weniger – immerhin meine Frau hat sich gefreut“, gab der Schauspieler damals in einem Interview zu Protokoll. Dafür gibt es in Rian Johnsons (Looper) Episode VIII, Die letzten Jedi, nun allerdings eine ordentliche Dosis Skywalker. Neben Hamill und Daisy Ridley schlüpfen Oscar Isaac (Ex Machina) als X-Wing-Pilot des Widerstandes Poe Dameron, John Boyega (Detroit) als übergelaufener Ex-Stormtrooper Finn und Peter Mayhew, der schon in der Ursprungstrilogie als Chewbacca mit dabei war, wieder in ihre Rollen. Für die im Dezember 2016 verstorbene Carrie Fisher ist es außerdem der letzte Filmauftritt. Ein paar prominente und relevante Neuzugänge hat Die letzten Jedi ebenfalls im Talon: Oscarpreisträger Benicio Del Toro (Traffic – Die Macht des Kartells) gibt den zwielichtigen DJ, der versucht, aus jeder Situation Profit zu schlagen, und Laura Dern (Blue Velvet) mimt mit der lilahaarigen Vize-Admiralin Holdo eine Widerstandskämpferin, die im Konflikt mit der Ersten Ordnung weitaus diplomatischer vorgeht als Leia.

Was wird geboten?

Der zweite Teil der originalen Star Wars-Trilogie, Das Imperium schlägt zurück, lieferte eine der größten Enthüllungen der Filmgeschichte und gilt nicht zuletzt deshalb als Science-Fiction-Meilenstein. Regisseur Rian Johnsons Sequel Die letzten Jedi schlägt nun einen ähnlichen Ton an und sollte es damit schaffen, sowohl den eingefleischten Star Wars-Fan zu begeistern als auch eine neue Generation zu überzeugen. Zumindest bei Disney scheint Johnson ein Jedi-Schwert im Brett zu haben – der Filmemacher wurde bereits vor dem Kinostart von Die letzten Jedi mit der Konzeption einer komplett neuen Trilogie im Star Wars-Universum beauftragt. Text: Volker Müller

 

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