THE GREEN LIE
-DIE GRÜNE LÜGE

 

 

Alles öko? Regisseur Werner Boote beleuchtet in seinem neuen Dokumentarfilm vermeintliche Wahrheiten und Lügen der Großkonzerne und zeigt, dass fair nicht gleich fair, und nachhaltig nicht gleich nachhaltig bedeuten muss.

 

 

Genre: Dokumentation

Land: Österreich

Regie: Werner Boote

Cast: Kathrin Hartmann, Noam Chomsky

Laufzeit: 93 min

FSK: ab 0 Jahren

 

             ab 6. April hier im Mozartkino

 

Worum geht’s?

Kann man die Verantwortung für fair gehandelten oder palmölfreien Konsum auf den einzelnen Menschen übertragen? Und was zum Teufel ist nachhaltiges Palmöl? Diese Fragen und noch mehr versuchen Kathrin Hartmann und Werner Boote zu beantworten, während sie Konzerne und Indigene auf der ganzen Welt abklappern.

Was steckt dahinter?

Der indonesische Aktivist Feri wirft der Palmölindustrie vor, „eine Art Neokolonialismus“ zu betreiben. Laut ihm existiere auch das 100% nachhaltige Palmöl, das etwa Verbraucher-Riese Unilever zu verwenden behauptet, nicht. Es handle sich dabei um ein perfektes Beispiel für sogenanntes Greenwashing – hier mittels RSPO-Zertifikat. Auch BP – das Deepwater Horizon-Desaster wurde wortwörtlich unter die Meeresoberfläche gekehrt – oder der deutsche Energieversorgungskonzern RWE, der mit schmutziger Kohle weiterhin den größten Profit macht, streben vermeintlich nach einem grüneren Image, lügen dem Verbraucher dabei aber gern ins Gesicht.

Was wird geboten?

Dem Duo Boote/Hartmann gelingt es nachhaltig, ein breites Publikum anzusprechen und Bewusstsein zu schaffen. Palmöl-Industrielle kommen dabei ebenso zu Wort wie etwa Globalisierungskritiker-Brain Noam Chomsky. Ein Film, nach dem man sich mindestens dreimal überlegt, ob die M&Ms jetzt wirklich nötig sind. Text: Volker Müller

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