MACKIE MESSER
- BRECHTS DREIGROSCHENFILM

 

Im Theater war die Dreigroschenoper ein voller Erfolg – 1929 wollten Brecht und sein Komponist Kurt Weill das Stück verfilmen, doch das Projekt scheiterte. Joachim Lang erzählt in seinem Spielfilm von den Bestrebungen und Plänen des Duos, und mutmaßt, wie eine Verfilmung unter Brecht ausgesehen hätte. Mit Lars Eidinger und Tobias Moretti.

 

 

Genre: Drama

Land: Deutschland

Regie: Joachim Lang

Cast: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung

Laufzeit: 136 min

FSK: ab 6 Jahren

 

             ab 14. September hier im Mozartkino

 

Im August 1928 wird im Berliner Schiffbauerdamm Bertold Brechts (Lars Eidinger) „Dreigroschenoper“ uraufgeführt. Das Stück wird zum vollen Erfolg, was den Urheber dazu veranlasst, sein Werk für eine Filmadaption vorzubereiten. Der Komponist Kurt Weill (Robert Stadlober) steht ihm tatkräftig zur Seite, gemeinsam streben sie danach, die „Dreigroschenoper“ auf die große Leinwand zu bringen. Doch ihr Vorhaben, die im 19. Jahrhundert angesiedelte Geschichte rund um den Ganoven Macheath (Tobias Moretti), der mit Polly (Hannah Herzsprung), der Tochter des sogenannten Bettlerkönigs Peachum (Joachim Król), durchgebrannt ist, zu verfilmen, scheitert schon bald an den unterschiedlichen Absichten von Autor und Produktionsfirma: Während Brecht nicht weniger als den außergewöhnlichsten Film aller Zeiten drehen will, verfolgen die Produzenten rein wirtschaftliche Interessen. Schlussendlich bringt Brecht die Produktionsfirma sogar vor Gericht...

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