DER KÖNIG DER LÖWEN

 

 

No animals were harmed. Auch wenn Afrikas Flora und Fauna in der Neuauflage des lieb gewonnenen Disney-Klassikers so echt ausschauen wie bei Universum – alles nur Fake! Eine atemberaubende Täuschung mit herzergreifender Story und Gänsehautgarantie.

 

 

Genre: Animation, Abenteuer, Komödie

Land: USA

Regie: Jon Favreau

Stimmen: Donald Glover, Seth Rogen, Beyoncé Knowles, James Earl Jones

Laufzeit: 118 min

FSK: ab 6 Jahre

Originaltitel:                        "The Lion King"

 

      ab 6. September hier im Mozartkino

 

Worum geht’s?

Gewaltige Pfotenstapfen sind es, in die Simba da treten muss: Als Sohn des über die afrikanische Savanne regierenden Löwen Mufasa wird die kleine Großkatze nach dem Tod des Papas einmal den Thron, oder besser gesagt, den Königsfelsen erben. Bis dahin sollte aus Simbas frechem Maunzen eigentlich stattliches Löwengebrüll werden, doch auch sein fieser Onkel Scar spitzt auf den royalen Platz an der Sonne – und so kommt es, dass dieser seinen Neffen in eine gefährliche Falle lockt, aus welcher der Löwenbub zwar entkommt, während sein Retter Mufasa allerdings von einer Horde Gnus zu Tode getrampelt wird. Von Schuldgefühlen geplagt schleicht sich Simba ins Dickicht des Dschungels, während Scar mit einer Heerschar hinterlistiger Hyänen in die Savanne einzieht …

Was wird geboten?

1994 ging Der König der Löwen als kommerziell erfolgreichster Zeichentrickfilm aller Zeiten in die Geschichte ein, bis heute zieht die mitreißende Coming-of-Age-Story, die Shakespeares Hamlet ins Reich der Big Five verlegt hat, Groß und Klein in seinen Bann. Weil der technische Fortschritt im Trickfilmbereich aber verführerisch und die Story zeitlos ist, hat Disney den Klassiker – als Teil seiner Remake-Offensive – nun neu verfilmt. Und dabei gleich wieder Kinogeschichte geschrieben: Für die Produktion wurde eine begehbare König der Löwen-Virtual Reality geschaffen und folglich der erste komplett virtuell produzierte Film. Regisseur Jon Favreau, der schon Das Dschungelbuch gewinnbringend neu aufgelegt hat, konnte die 3D-Schauplätze wie echte Sets begehen und dabei z. B. „Kamera“-Winkel bestimmen. Das fotorealistische Ergebnis ginge ohne Probleme als Naturdoku durch, wäre da nicht die Tonspur: Dort tratschen und trällern auch diesmal echte Menschen – im Original u. a. Donald Glover (Simba), Beyoncé Knowles (Nala) und Seth Rogen (Pumbaa). Text: Claudia Dlapa

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