DEUTSCHSTUNDE

 

In der Strafanstalt muss Siggi einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ verfassen. Also schreibt er seine Erinnerungen auf: Während der NS-Zeit soll sein Vater, pflichtversessener Dorfpolizist, ein Berufsverbot gegen den Maler Max Ludwig Nansen verhängen. Plötzlich muss sich Siggi entscheiden, ob er dem Vater hilft, Nansen auszuspionieren oder dem Künstler im Widerstand zur Hand geht.

 

 

Genre: Drama

Land: Deutschland

Regie: Christian Schwochow

Cast: Ulrich Noethen, Levi Eisenblätter, Tobias Moretti

Laufzeit: 125 min

FSK: ab 12 Jahre

 

      ab 3. Oktober hier im Mozartkino

 

Siggi Jepsen (Tom Gronau) sitzt in Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Kindheit während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen (Tobias Moretti) ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi (als Kind: Levi Eisenblätter) helfen, dieser rebellierte jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlug sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen und versteckte einige der verbotenen Bilder, was schlussendlich zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führte. Neuverfilmung von Siegfried Lenz' Roman „Deutschstunde“ unter der Regie von Christian Schwochow.

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